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Übersiedlung

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Kategorien:Allgemeines

Heimwerkerprofi

23. April 2012 3 Kommentare

Folgendes passierte mir vergangenen Samstag ab 13 Uhr:

Die Ausgangslage war, dass die Sat-Anlage am Balkon seit 4 1/2 Jahren nur mit drei statt mit vier Schrauben befestigt war und durch den zeitweise recht starken Wind schon recht schief und wackelig war. Das führte manchmal zu Bildausfällen. Somit borgte ich mir privat eine Bohrmaschine fürs Wochenende aus und wollte das reparieren: Drei Schrauben raus, viertes Loch richtig/fertig bohren (wurde damals versucht, aber anscheinend war der Bohrer zu stumpf), Dübel rein, mit vier Schrauben befestigen, fertig. Schätzung: 20-30 Minuten.
Das Spiel Arsenal-Chelsea begann um 13:45 und das wollte ich sehen bzw. sollte sich locker ausgehen.

Realität: Ich versuchte die erste Schraube zu lösen, die brach aber – wie auch ihre beiden Geschwister – ab. Vermutlich haben sie die 4 1/2 Jahre Witterung nicht unbeschadet überstanden:

 

Somit musste ich eben alle vier Löcher neu bohren. Zum Glück hatte ich mir ein Viererpack Schrauben und Dübel gekauft.

Gut, dann wurde die Sat-Schüssel samt Wandhalterung vorsichtig auf den Balkon gestellt, ein Bier getrunken und ich begann, die vier Löcher zu bohren. Erstes: Ratatatata – Fertig. Zweites: Ratatatata – Fertig. Natürlich mit der Schlag-Bohr-Funktion der Billig-Bohrmaschine. Drittes: Ratata – Steck – Ratat – Steck – Sau! Grade mal 4 cm tief gekommen.
Dann eben zuerst das vierte Loch und dann nochmals das dritte probieren. Rat – Steck. Nach einem halben Zentimeter. Drecksau!

Man muss dazu sagen, dass die Löcher einen Durchmesser von 10 mm haben sollten, ich aber klarerweise zuerst mit einem kleineren Bohrer (6 mm) vorbohren wollte.
Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich vermutlich nur mehr die zweite Halbzeit des Spiels sehen würde. Was also tun? Ich stemmte mich mit meinem Luxuskörpergewicht von 80 Kilo voll auf die Bohrmaschine, um das dritte Loch zu schaffen. Nach ein paar neugierigen Blicken der Nachbarn und einem Bier später, hab ich das dritte Loch endlich geschafft. Jetzt zum letzten. Keine Chance. Null. Arschlochsau.
Plan B sah vor, dass ich einfach die beiden bereits geschafften Löcher für rechts statt links verwende und ich somit nur zwei neue Löcher bohre.
Nach weiteren Bieren hatte ich es dann irgendwann geschafft und ich wollte die verfickte Drecksau von Sat-Schüssel-Halterung anschrauben:

Wie man hier gut erkennen kann, sind die Schrauben nicht ganz drinnen. Das hat den einfachen Grund, dass ich Vollidiot die Bohrerlänge vorab nicht mit der Schraubenlänge verglichen habe und die 8 cm tiefen Löcher somit für die 10 cm langen Schrauben zu kurz waren. Bier. Match dürfte schon aus gewesen sein, war mir aber scheißegal. Als ich die dritte angeschissene Schraube reindrehte, brach mir diese auch ab. Minderes unqualitatives Dritte-Welt-Hurendrecksteil.
Also griff ich zum einzig sinnvollen Werkzeug, hämmerte ein paar mal auf die verwichste Futt-Schüssel ein, riss sie runter, trat sie quer über den Balkon und schmiss die verhurte Bohrmaschine und den Hammer hinterher:

  

Nach weiteren Beruhigungsbieren ließ ich mich um 16:40 zum Obi fahren und kaufte dort um ca. 300 Euro neues Material. Scheiß auf den britischen Scheißkick.
Der kleine „Zwischenfall“ beim Baumarkt, dass mir eine zu kleine Schüssel um einen teureren Preis als angeschrieben verkauft wurde, kostete mir nur ein Lächeln. Ich ging freundlich und nach Bier duftend zur Information, schilderte mein Anliegen und konnte die soeben erstandene Satan-Lage problemlos gegen die richtige umtauschen. Bekam die Differenz von 70 Euro auch anstandslos zurück.

Der Rest verlief kitschig unspektakulär. Vier neue Löcher ohne Probleme mit der neuen Bosch-Bohrmaschine und einem Brilliantbohrer gebohrt, die Sat-Schüssel mit neuer Halterung montiert und innerhalb weniger Minuten eingerichtet:

 

Statistik:
– 2 Wutanfälle
– 6 Stunden
– 12 Bier
– 16 Löcher
– 235 Euro ungeplante Ausgaben
– unzählige Abschürfungen und Schmerzen an Händen und Armen

Darmflora

18. April 2012 2 Kommentare

Finde nur ich es seltsam, dass Weiber wie Barbara Karlich oder Vera int-Veen für den Actimel-Dreck werben?
Wieso nimmt man keine schlanken Hasen, denen man ansieht und abkauft dass sie abgespeckt haben weil sie regelmäßig kacken?
Der lesbische Talkmaster sieht ja so aus, als ob er seit Jahren unter Verstopfung leidet.
Und Karlich? Naja, die hat zumindest ein Junges geworfen – und somit 4 Kilo auf einen Schlag abgenommen. Aber ich vermute, dass der Gschropp auch ohne Joghurt-Saft rausgeflutscht wäre.

Ich für meinen Teil halte nix von dem neumodischen Zeug und bringe meine Verdauung lieber mit dem köstlichen roten Ottakringer Zwickl in Bewegung. Alternativ dazu wirkt auch das Stiegl Paracelsus Zwickl. Zu erwerben in jedem gut sortierten Tranklerladen.
Die Teile haben die selbe Wirkung wie das Actidingsbums, aber man wird lustig und hat somit auch noch Spaß dabei! So acht bis zehn Stück davon und ich renn am nächsten Tag mindestens zwei Mal auf die Schüssel.

Was den Preis anbelangt: vier so kleine Scheißtuben Actimel kosten ca. 1,80 (Quelle) – Dafür bekommt man zwei Flaschen Bier! Wenn man das Bier in Lokalen säuft ist’s zwar ein bissl teurer, aber schmeckt immer noch besser als das chemische Abführmittel, welches ich noch auf keiner Getränkekarte gesehen habe.

Spar-Tipp: In Wien gibt’s im Bermuda Dreieck beim Lokal Casablanca täglich von 17-20 Uhr das rote Zwickl um sensationelle 2,20 Euro! Und jeden Dienstag ein paar Meter weiter im Philosoph selbiges um 2,80!

Prost, ich geh abnehmen!

Markennamen

22. Januar 2012 2 Kommentare

Wer kann den Hersteller oder eine alternative Bezeichnung für folgende Artikel nennen:

Tixo, Maggi, Soletti, o.b., Labello, Wettex, Uhu, Tipp-Ex, Uhu, Rex-Gummi, Walkman…

Da haben sich im Laufe der Zeit wohl eher die Marken- bzw. Produktnamen einzelner Firmen als Synonym für das Utensil in unsere Schädel eingebrannt, als das was es eigentlich ist.
Bekanntestes Beispiel, dass es so ein Begriff in den Dud… ins Wörterbuch schafft, ist wohl die größte Suchmaschine im Web.
Wer nicht weiß wen ich meine, soll einfach danach googeln.

 

Platsch – 2012

21. Dezember 2011 2 Kommentare

Bistu deppat!

Letzten Montag hab ich auf ATV kurz eine Doku gesehen. Da ging es darum, wie sich verschiedene Menschen auf den bevorstehenden Weltuntergang 2012 vorbereiten. Hier gibt’s den Bullshit online: http://atv.at/contentset/17158

Und grade wurde mir dieser Link zugespielt: http://www.galaktische-föderation.de/index.html

WTF?

Ich zitiere von der Homepage:
Immer mehr Menschen können nun diese Zeitbeschleunigung bewusst wahrnehmen und man kann sagen, dass ein 24-Stunden Tag in Wirklichkeit nur noch 13 Stunden hat, nur weil die Uhren sich ebenfalls in der Beschleunigung befinden, bemerkt das nicht jeder sofort. In Wirklichkeit sind es die sich erhöhenden Energien, ihr Niveau steigt jetzt immer rascher an und der Planet steuert dabei wie in einer Spirale direkt auf das Ende der Zeit zu. Der Maya-Kalender sollte nie das Ende der Welt bedeuten, sondern lediglich das Ende der Zeit, weshalb er auch am 21.12.2012 abschließt. Nur der Verstand, der dies nicht fassen kann, versteht das nicht und sieht sich bedroht; keine Zeit = kein Leben, es bedeutet jedoch; keine Zeit = alle Zeit im hier und jetzt!

Manchmal frage ich mich gar nicht mehr OB, sondern WIE OFT denen in den Kopf geschissen wurde, anstelle ein Hirn einzupflanzen.

Aber andererseits denk ich mir da, dass das ja nur arme Irre sind. Sollen sich mit sich selbst und solchem Kram beschäftigen und andere zumindest in Ruhe lassen. Was sie ja auch tun.

In diesem Sinne: Platsch!

LKW

14. Dezember 2011 3 Kommentare

Manchmal glaube ich echt, dass die scheiß verfickten Drecks-LKW nur auf der Autobahn sind, um Autofahrer auf Belastung zu testen.

Letzten Freitag auf der zweispurigen A2 Richtung Wien bei Hartberg ca. waren plötzlich acht(!) LKW vor mir und begannen sich gegenseitig zu überholen. LKW. Überholen. Gegenseitig.
Kaum hat’s ein LKW mit ca. 85 km/h (bei erlaubten 130) nach rund vier Kilometern geschafft vor den anderen zu kommen, begann einer der hinteren die beiden vor ihm zu überholen. War dieser Vorgang beendet, ging das Ganze wieder von vorne los.

FICKTS EICH IHR AUNBRUNZTEN HURENKINDER!

Bitte um Vorschläge, wie man solche Rektalgeburten schikanieren kann. Legal. Ohne Schusswaffen.

Schiffereien

Und wieder gibt es neue Pissoirs. Erstmalig mit einem Gastbeitrag! Danke an den „Alten Sack“!

Wenn noch jemand Bilder von Pissoirs hat kann er/sie/es gerne an mich schicken. Wird dann beim nächsten Update berücksichtigt.

Keep on pissing!

Benetton Geknutsche

17. November 2011 2 Kommentare

Neuer Skandal um Benetton, die genau mit solch einer Aktion den Werbewert massiv erhöhen: Eine skandalträchtige Kampagne starten und nach dem ersten Wirbel zurückziehen. Jeder springt drauf an und plötzlich ist der italienische Modekonzern in aller Munde.

Konkret geht’s um die Kampagne Unhate.
Einen Bericht darüber gibt’s z.B. hier.

Meine Theorie ist ja, dass das gar keine Fotomontagen sind, sondern Schnappschüsse von Anonymous oder Wikileaks.

Pissoir-Update

Acht neue (internationale) Pissoirs eingefügt.

Herumnudelei

17. Oktober 2011 1 Kommentar

Aus aktuellem Anlass (ich war grad essen) stelle ich mir die Frage, worin der exakte Unterschied zwischen folgenden Trümmern besteht:

– Tortellini
– Tortelloni
– Tortelli
– Ravioli

???

Früher nannte man sowas einfach nur „gefüllte Teigtaschen, du Oaschloch!“.

Gibt ja noch weitere Beispiele, für Dinge die im Großen und Ganzen das gleiche bedeuten: Marmelade – Konfitüre, Hackfleisch – Faschiertes, Eierschwammerl – Pfifferlinge,…
Wobei es bei diesen Begriffen aber eher der regionale Unterschied ist. Früher im großdeutschen Reich gab’s sicher keine Verwirrung, wenn man bei der Metzgerin seines Vertrauens einen Mettigel bestellt hat. Heutzutage kennt das südlich des Weißwurstäquators ja keiner mehr.

Oder bei Farben: Ich lernte als Kind die Farben durch die Bezeichnung auf den Jolly-Stiften kennen. Waren da „Karminrot“ und „Zyklamen“ schon die exotischsten Farben, gibt es ja heutzutage unzählige Dinge, die eine Farbe beschreiben: Aprikose, Ocean, Flieder, Eierschale,… HERRGOTTNOCHAMOL!!!
Allein der Blick auf die Farbauswahlmöglichkeiten in einem Modekatalog lässt einen erbrechen: Mint, Denim, Koralle, Pflaume, Petrol,…

Lachs ist übrigens auch eine Farbe. Und fressen kann man den Fisch auch. Auf Englisch heißt das Vieh übrigens Salmon. Ziemlich nah an Salmonellen…