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Archive for the ‘Kulinarisches’ Category

Darmflora

18. April 2012 2 Kommentare

Finde nur ich es seltsam, dass Weiber wie Barbara Karlich oder Vera int-Veen für den Actimel-Dreck werben?
Wieso nimmt man keine schlanken Hasen, denen man ansieht und abkauft dass sie abgespeckt haben weil sie regelmäßig kacken?
Der lesbische Talkmaster sieht ja so aus, als ob er seit Jahren unter Verstopfung leidet.
Und Karlich? Naja, die hat zumindest ein Junges geworfen – und somit 4 Kilo auf einen Schlag abgenommen. Aber ich vermute, dass der Gschropp auch ohne Joghurt-Saft rausgeflutscht wäre.

Ich für meinen Teil halte nix von dem neumodischen Zeug und bringe meine Verdauung lieber mit dem köstlichen roten Ottakringer Zwickl in Bewegung. Alternativ dazu wirkt auch das Stiegl Paracelsus Zwickl. Zu erwerben in jedem gut sortierten Tranklerladen.
Die Teile haben die selbe Wirkung wie das Actidingsbums, aber man wird lustig und hat somit auch noch Spaß dabei! So acht bis zehn Stück davon und ich renn am nächsten Tag mindestens zwei Mal auf die Schüssel.

Was den Preis anbelangt: vier so kleine Scheißtuben Actimel kosten ca. 1,80 (Quelle) – Dafür bekommt man zwei Flaschen Bier! Wenn man das Bier in Lokalen säuft ist’s zwar ein bissl teurer, aber schmeckt immer noch besser als das chemische Abführmittel, welches ich noch auf keiner Getränkekarte gesehen habe.

Spar-Tipp: In Wien gibt’s im Bermuda Dreieck beim Lokal Casablanca täglich von 17-20 Uhr das rote Zwickl um sensationelle 2,20 Euro! Und jeden Dienstag ein paar Meter weiter im Philosoph selbiges um 2,80!

Prost, ich geh abnehmen!

Pissoir-Update

Acht neue (internationale) Pissoirs eingefügt.

Herumnudelei

17. Oktober 2011 1 Kommentar

Aus aktuellem Anlass (ich war grad essen) stelle ich mir die Frage, worin der exakte Unterschied zwischen folgenden Trümmern besteht:

– Tortellini
– Tortelloni
– Tortelli
– Ravioli

???

Früher nannte man sowas einfach nur „gefüllte Teigtaschen, du Oaschloch!“.

Gibt ja noch weitere Beispiele, für Dinge die im Großen und Ganzen das gleiche bedeuten: Marmelade – Konfitüre, Hackfleisch – Faschiertes, Eierschwammerl – Pfifferlinge,…
Wobei es bei diesen Begriffen aber eher der regionale Unterschied ist. Früher im großdeutschen Reich gab’s sicher keine Verwirrung, wenn man bei der Metzgerin seines Vertrauens einen Mettigel bestellt hat. Heutzutage kennt das südlich des Weißwurstäquators ja keiner mehr.

Oder bei Farben: Ich lernte als Kind die Farben durch die Bezeichnung auf den Jolly-Stiften kennen. Waren da „Karminrot“ und „Zyklamen“ schon die exotischsten Farben, gibt es ja heutzutage unzählige Dinge, die eine Farbe beschreiben: Aprikose, Ocean, Flieder, Eierschale,… HERRGOTTNOCHAMOL!!!
Allein der Blick auf die Farbauswahlmöglichkeiten in einem Modekatalog lässt einen erbrechen: Mint, Denim, Koralle, Pflaume, Petrol,…

Lachs ist übrigens auch eine Farbe. Und fressen kann man den Fisch auch. Auf Englisch heißt das Vieh übrigens Salmon. Ziemlich nah an Salmonellen…

Menu der Woche

Der griechische Chefkoch Gynniopolous (bekannt für seine hervorragenden Sparmenus) empfiehlt diese Woche: Opossum-Steak nach Heidi-Art mit Bratkartoffeln.

Schon letztes Jahr erntete er hervorragende Kritiken für seine gebackenen Tintenfisch-Ringe a lá  Paul.

Mahlzeit! Oder καλή όρεξη! – wie der Grieche sagt.

Kulinarisches

7. Juli 2011 4 Kommentare

 

 

Folgendes passierte mir letzten Dienstag (5.7.2011) in der Segner Lounge in Bratislava.

Ich bestelle ein Gulasch und bekomme es auch: 

Sah gut aus und schmeckte auch ausgezeichnet. Doch plötzlich spürte ich etwas im Mund und finde das Teil rechts:

Als der Kellner dann abräumen kam, teilte ich ihm den Vorfall mit und bekam als Entschädigung das:

Das Teil war anscheinend irgendein Plastikteil von einer Verpackung. Soweit nicht wirklich tragisch. Aber als ich das Gulasch aß und plötzlich etwas im Mund ertastete… ich wusste nicht, was ich tun sollte.
Mir ging die ganze Zeit nur „Bitte kein Fingernagel! Bitte kein Fingernagel! Bitte kein Fingernagel!“ durch den Kopf. Und hab ernsthaft überlegt, ob ich’s überhaupt wissen will, was sich da in meinem Mund befindet…

Der Kellner hat sich im Namen des Kochs eh mehrmals entschuldigt… aber dennoch…

Jetzt lach ich drüber.

Mahlzeit!